Geschrieben von am 16.05.2014 in Ethik, Sozialethik, Video | 2 Kommentare

Europa: Menschenrechte und Menschenwürde sind wichtiger als Gurken, Glühbirnen und Olivenöl-Karaffen

Bitte gehen Sie am 25. Mai wählen! Europa lebt davon, dass möglichst viele Menschen mitmachen. Wählen heißt: sich einmischen und engagieren – vor allem für Menschenrechte und Menschenwürde!


2 Kommentare

  1. Warum müssen manche immer von Europa reden, wenn es doch nur um die EU geht. Was soll diese irreführende Gleichsetzung, Herr Rekowski?
    —-

    In weltweitem Maßstab ist die Menschenrechtssituation in der EU vergleichsweise gut. Gerade deshalb ist es sie ja ein sehr begehrtes Migrationsziel anderswo.

    Da darf ich auch andere politische Themen als wichtig ansehen, oder? ;-)


    Glauben Sie wirklich, dass man mit der wortwörtlich gemeinten Stimmabgabe mittels Kreuzchen sich sonderlich engagiere?

    Wenn das Ihre Maßstäbe sind, haben Sie ein komisches Verständnis von politischem Engagement.
    Abnicken- das ist Bürgerpflicht? ;-)

    Mich erinnert das eher an die übliche Sicht der Mächtigen in den meisten politischen Systemen. Und die Instrumentalisierung der Kirchenleitungen für die Sicherung der Macht.

    Und darin sehen Sie, Herr Rekowski, Ihre Aufgabe und die “meiner” EKIR? ;-)

    Ist ja okay, wir haben ja kein so schlechtes System derzeit. Aber mir scheint es trotzdem etwas wenig.

    Genug der (schon ernst gemeinten) Provokation. Sie haben es ja nur gut gemeint. Und das machen ja “alle” so … ;-)

  2. Das Video vermittelt ja Botschaften auf verschiedenen Ebenen. Die synthetischen Klänge, die unterlegt sind, riefen die Assoziation mit der Musik aus dem beeindruckenden Film “Wie im Himmel” bei mir hervor. Dort sind es wahrhaft menschliche Stimmen von Dorfbewohner. (Hier ist wahrscheinlich nur der Name des “Registers” menschlich) Ein behinderter junger Mann, die Ehefrau eines gewalttätigen Mannes, die junge Hübsche mit der unerfüllten Sehnsucht, der weltberühmte Dirigent, der sich von seiner Kariere verabschiedet hat und sich dem Kirchenchor seines Heimatdorfes als ein Fremder zuwendet. Der engstirnige Pfarrer und seine lebenshungrige Frau.
    Ein Stimmen-Mix, ein Vox humana aus der Quelle. Am Ende: die Einheit der Menschenchöre.
    Der Dirigent tot in der Ecke, aber mit dem Klang im Ohr dem Tod begegnet.
    Mag sein, dass ich mich täusche, aber die (Original)-Gesänge aus dem Ursprung wollen immer wieder unter die Haut gehen. Da geht es nicht um Gurken, da geht es um Menschenwürde.
    Europa war und wird teuer erkauft.
    Der Gang zur Wahlurne wird trotzdem und deswegen Pflicht sein. Inklusion?

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