Ostern: Der Tod hat nicht das letzte Wort

30. März 2013 von Manfred Rekowski


Die Menschen zu Zeiten Jesu haben sich von ihm begeistern lassen, weil an seinem Leben erkennbar wurde, wie sehr Gott die Menschen liebt. Dabei setzte sich Jesus so radikal für die Sache Gottes, dass sich die Mächtigen in Staat und Religion bedroht gesehen haben. Das hat ihn schließlich ans Kreuz gebracht. Dort ist er qualvoll gestorben. Aber Gott hat seinen Sohn Jesus vom Tod auferweckt. Damit verbinden wir Christenmenschen die Hoffnung, dass Gott auch uns nicht dem Tod überlässt. Deshalb hat auch für uns der Tod nicht mehr das letzte Wort. Das feiern wir Ostern. Davon sollen nicht nur die Pfarrerinnen und Pfarrer auf der Kanzel erzählen. Es wäre schön, wenn das auch am fröhlichen und hoffnungsvollen Leben vieler Christinnen und Christen ablesbar wäre.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Ostern
Ihr Manfred Rekowski

PS: Was bedeutet Ostern für Sie? Wie lässt sich die Osterbotschaft heute vermitteln? Auf Ihre Kommentare bin ich gespannt.

 

7 Antworten auf „Ostern: Der Tod hat nicht das letzte Wort“

  1. Lieber Herr Gruhn

    zunächst über diese Kommentarfunktion viele Grüße von Präses Manfred Rekowski. Danke für den Hinweis. Präses Manfred Rekowski ist in Mojtyny (Biskupiec) geboren, wir haben das nun auch auf Wikipedia ergänzt, dies wartet aber noch auf Freischaltung.

    Ralf Peter Reimann

  2. Diesen Ostersamstag mittags durfte ich Ungetaufter freundlicherweise im gut besuchten Komm@, Barmen-Gemarke an Ihrem Tisch zum Essen Platz nehmen, Herr Präses, dankeschön. Zwei Tage darauf entdeckte ich bei Wikipedia eine für gewöhnlich missliebige Weiterleitung betreffend Ihren Geburtsort: Mojtyny (bis 1945 Moythienen) gibt es in Warmia-Mazury (Ermland-Masuren) dicht beieinander zweimal: im Kreis Mragowo/Sensburg wie im Kreis Biskupiec/Bischofsburg nahe Olsztyn/Allenstein. Ob Sie´s klären können?

    Mit bestem Dank, auch im Voraus(?), Ihr Schellenbecker

  3. Lieber Ralf Peter Reimann,
    ich hörte, dass Aufzeichnungen auch an der frischen Luft möglich seien …
    Sicher werden Sie sich viele gute Gedanken zum Drehort gemacht haben. Und sicher ist der Film auch sehr professionell. Ich habe nur wohlwollend aufgeschrieben, was wir hier zu dritt empfunden haben. Und das war: Ein lebendiger Präses in einer leeren Kirche.
    Viele Grüße zurück und frohes Schaffen

  4. Lieber Martin Kaminski,

    damit das Video in der Osternacht online gehen konnte, musste es vorher aufgezeichnet werden.

    Beim Dreh haben wir darauf geachtet, keine „leere“ Kirche zu zeigen, sondern den Blick aus den Fenstern über dem Altar, damit das Sonnenlicht den neu anbrechenden Tag darstellen kann.

    Viele Grüße Ralf Peter Reimann

  5. Ein sympathischer, kluger Präses, der auch optisch gut rüberkommt!
    Zu Ihrem PS:
    Die Botschaft würde für mich noch stimmiger sein, wenn sie nicht in einer leeren Kirche von der Kanzel gesprochen würde, sondern „mitten im Leben“. Ein solcher Film vor dem Hintergrund eines bergischen Morgens (trotz Schneegestöber) oder am Rhein in Düsseldorf inmitten von Spaziergängern. Dann wäre für mich Ostern auch sichtbar.
    Vielleicht war das Sehnen nach Ostern nie größer als heute? Selbst völlig entkirchlichte Menschen können davon erzählen und tun es auch. Fragen wir danach?
    Herzliche Grüsse!

  6. Vielen Dank für diese knappe und treffende Definition von Passion und Auferstehung. Der alte Opfergedanke des Paulus, der die Predigten in der Passionszeit noch immer bestimmt, weicht allmählich einem christlichen Gottverständnis, das mit dem Bild des wahrhaft barmherzigen Vaters übereinstimmt.

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