Als Kirche konsquent gegen den Antisemitismus

31.1.2020

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31. Januar 2020 von Manfred Rekowski Was ein Auschwitz-Überlebender von der Evangelischen Kirche erwartet „Nie wieder!“ ist unsere Botschaft, wenn es um Antisemitismus in unserem Land geht. ...

31. Januar 2020 von Manfred Rekowski

Was ein Auschwitz-Überlebender von der Evangelischen Kirche erwartet

„Nie wieder!“ ist unsere Botschaft, wenn es um Antisemitismus in unserem Land geht. Als Evangelische Kirche im Rheinland haben wir in diesem Punkt eine eindeutige Haltung. Es muss nicht erst durch den schrecklichen Anschlag auf die Synagoge von Halle im Oktober allen bewusst geworden sein, wie real die Bedrohung durch einen tief verwurzelten Antisemitismus für Jüdinnen und Juden in Deutschland heute noch ist. Es macht sich zudem ein „neues Unbehagen an der Erinnerungskultur“ (Aleida und Jan Assmann) breit. Deshalb gehört es zur Grundüberzeugung unserer Kirche, das Gedenken an den Holocaust stark zu machen.

Wir sehen uns dazu auch verpflichtet durch Menschen wie Leon Weintraub. Der heute 94-Jährige hat Auschwitz und Flossenbürg überlebt. Marcel Kuß, Videoredakteur in unserer Kommunikationsabteilung, hat mit ihm am Rande der Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz gesprochen. Sein Statement ist uns bleibende Mahnung, im Kampf gegen den Antisemitismus nicht nachzulassen. Sehen und hören Sie, was Leon Weintraub von der evangelischen Kirche erwartet.

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