Humanitäre Lösungen und Flüchtlingsschutz sind gefragt

2. März 2020 von Manfred Rekowski

Sowohl die dramatische Situation der großen Zahl von Flüchtlingen innerhalb Syriens, die vor den massiven Kampfhandlungen in der Region um Idlib fliehen, als auch die prekäre Situation vieler Menschen an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland bzw. Bulgarien verlangen nach einem abgestimmten europäischen Handeln, das darauf abzielt, die humanitäre Situation der Menschen unverzüglich wirksam zu verbessern.

Dabei darf es nicht so sehr um bündnispolitische Überlegungen oder um die Frage der Sicherung der EU-Außengrenzen gehen. Dringend notwendig sind viel mehr humanitäre Lösungen und die Bewahrung des Flüchtlingsschutzes. Es muss zeitnah entschieden werden, wie und wo humanitäre Hilfe wirksam geleistet werden kann. Dazu müssen Europa und Deutschland ihren angemessenen Beitrag leisten.

Diplomatische Bemühungen um eine sofortige Beendigung der Kampfhandlungen in Syrien müssen zudem verstärkt werden.

3 Antworten auf „Humanitäre Lösungen und Flüchtlingsschutz sind gefragt“

  1. Ich erwarte von unseren hochbezahlten Politikern in der EU, dass Sie schleunigst Ihren Job machen und die zur EU gehörenden Länder in die Pflicht nimmt, um Asylsuchende nicht schutzlos zu lassen. Natürlich kann Griechenland das nicht alleine stemmen. Aber die Menschen haben wohl kaum Geld und Möglichkeiten der Rückkehr. Wir haben jedes Jahr Geld um die Diäten für viele tausende von Abgeordneten automatisch zu erhöhen und keins um Menschenleben Unschuldiger zu retten? Irgendwas habe ich an den christlichen Werten der europäischen Wurzeln oder so ähnlich wohl ganz und gar nicht verstanden.

  2. Was ist eigentlich los mit uns? Seit Jahren ist Krieg im Jemen, Syrien und anderen Ländern dieser Erde. Städte u Dörfer sind zerstört. Wer die Bomben überlebt hat, findet keine Lebensgrundlage mehr. Keine funktionierende ärztliche Versorgung, keine Schulen usw.
    Sind die Menschen, die dem entkommen wollen dann „Wirtschaftsflüchtlinge“? Wenn wir schon meinen, dass wir keine Flüchtlinge mehr in Deutschland aufnehmen können, dann sollte zumindest die Hilfe vor Ort erfolgen. Was sollen die Menschen denn machen? Nach Griechenland können sie nicht, die Türkei nimmt sie nicht. Also wieder zurück nach Afganistan, Syrien oder Lybien oder wo hin?

  3. Ich bin durchaus dafür, die humanitäre Situation der Migranten, die sich, verlockt und gefördert durch den Islamistenunterstützer und Kriegstreiber Erdogan, in selbstverschuldete Gefahr oder in eine mißliche Lage gebracht haben, zu verbessern. Gleichwohl bin ich der griechische Regierung zutiefst dankbar, daß sie uns vor dem Ansturm dieser Leute auf Europa (noch) bewahrt und ich hoffe, daß sie dafür die notwendige Unterstützung der EU erhält.
    Nur nebenbei: Jesus Sirach 3, 27

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