Notfallplan

3. April 2019 von Manfred Rekowski

Europa ist eine Wertegemeinschaft. Das zeigt sich gerade daran, wie wir mit den Schwächsten umgehen. Es ist ein Menschenrecht, aus Seenot gerettet zu werden. Deshalb unterstütze ich das Anliegen des Offenen Briefs an die Bundeskanzlerin zum Notfallplan für Flüchtlinge im Mittelmeer.
Präses Manfred Rekowski



Offener Brief

2 Antworten auf „Notfallplan“

  1. Pfarrer Ulrich Pohl, die Seenot birgt nicht das Recht des Schiffbrüchigen, sondern das Glück im Falle seiner Rettung.
    Derjenige, der ein großes Schiff hat und zur Rettung beitragen kann, der kann in Jesu Namen handeln.

    Sie schreiben hier nicht von der Not, sondern von Ihrer Mühe beim Helfen. Das ist ein ganz anderes Thema.

    Sind wir uns bei unseren Werten denn nicht einig?

  2. Wer aus Seenot gerettet wird, hat ein Recht darauf, in den nächsten sicheren Hafen gebracht zu werden. Dieser liegt definitiv nicht in Rheinhausen, St. Wendel oder Velbert.
    Im Übrigen: Wenn Vereine und Organisationen, die mit dem Arbeitsfeld Migration geschäftliche Interessen verbinden, in ihrem Sinne bei der Bundesregierung vorstellig werden, ist das nachvollziehbar. Von einer Kirche, die beansprucht, die gesamte Bandbreite der Gesellschaft zu repräsentieren, darf man erwarten, dass sie über den Tellerrand unmittelbarer Lobbyinteressen hinausschaut.

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