Tag des Flüchtlings: Aus Glauben handeln!

27. September 2018 von Manfred Rekowski

Rettung von Flüchtlingen
Rettung von Flüchtlingen

Morgen, am 28. September 2018, endet die diesjährige Interkulturelle Woche mit dem „Tag des Flüchtlings“. Damit erinnern wir daran, dass weltweit 68,5 Millionen Menschen vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen. So jedenfalls der Stand von Ende 2017. 85 Prozent der Flüchtlinge leben übrigens in Entwicklungsländern. In Deutschland nahm die Zahl der Asylsuchenden im Vergleich zu 2016 hingegen deutlich ab.

Mich bedrückt besonders die Lage der Menschen, die in Booten auf dem Mittelmeer unterwegs sind und nach Zuflucht suchen. Viele Menschen sind dabei in den letzten Monaten wieder zu Tode gekommen. Hilfe, die möglich wäre, wird verhindert: Aktuell darf kein ziviles Rettungsschiff auslaufen. Ich nenne das eine humanitäre Bankrotterklärung.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, beschreibt die christliche Motivation für ein Engagement für Flüchtlinge so: „Wir als Christen sagen, bei dem … menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen, geht es nicht nur um politische Fragen. Es geht auch um unseren Glauben. Es geht auch um die Frage, ob wir unseren Glauben im Leben bewähren. Gott lieben und den Nächsten lieben, für die Schwachen eintreten, gehört untrennbar zusammen.“

Genau darum geht es – am Tag des Flüchtlings und darüber hinaus!

3 Antworten auf „Tag des Flüchtlings: Aus Glauben handeln!“

  1. In der Flüchtlingsfrage scheint unsere christliche und humane Verantwortung kläglich an der Politik zu scheitern. Was nützen unsere Gebete, wenn die Helfer / Retter nicht helfen dürfen?

  2. Was tut die Kirche im Mittelmeer? Schiffe und Flugzeuge einsetzten, damit sogenannte Flüchtlinge gerettet werden?
    Schlauchboote die kein Sprit und Essen an bord haben, um damit nach Europa zu gelangen?
    Gedenke an echte Flüchtlinge, Vater und Mutter aus Schlesien und Ostpreußen, die ihre Heimat verloren haben.
    Aber wer Seenotrettung betreibt, nächster Hafen und nicht 500 km weiter.
    Dazu weigert sich die Kirche, AFD Politiker zu Wort kommen zu lassen, warum?
    Verdient die Kirche an der Seenotrettung, aber gleichzeitig wollen sie kein Gegenargumente hören?
    Bin kein AFD Fan, Partei Programm könnte anders sein, aber das sie gegen Schleuser und Schlepper sind, ist ok. Denn ich bin der Meinung, HILFE ZUR SELBSTHILFE da sollte das Geld hingehen und vor Ort in deren Heimat geholfen werden.
    Das Thema habe ich mit meiner Pfarrerin besprechen können.
    Sogenannte Flüchtlingsindustrie nimmt unser Geld, aber es wird vergessen das wer es einbezahlt hat.
    Rentner Flaschen sammeln und zig Milliarden Euro werden nach Afrika und Asien gesendet von Flüchtlingen, wo liegt der Fehler?
    Wieviel Menschen leben hier auf lau, due schon längdt abgeschoben werden müssten und dann 2 Ehefrauen, mit 13 und 14 geschwängert, dazu mehrere Kinder und es wird geduldet?
    Wenn wir nochmal 2 Millionen Menschen zu uns holen und alle werden aus dem Steuertopf bezahlt, bricht doch unser Sozialsystem zusammen. Nicht die frage, OB, sonfern WANN.
    UNTERSTÜTZT die Kirche dieses Vorgehen?
    Das würde ich gerne wissen.
    Warum fördert die Kirche nicht die HILFE ZUR SELBSTHILFE?
    Mit freundlichen Grüßen HG Marks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.