re:publica: als Christinnen und Christen wollen wir uns auch in der Netzcommunity einbringen

7. Mai 2014 von Manfred Rekowski

In Berlin trifft sich bis morgen noch die deutsche Netzgemeinde auf der re:publica. Kirche ist in diesen Netzwerken nicht gesetzt, dies lässt sich sehr deutlich wahrnehmen. Aber als Kirche wollen wir nicht ins virtuelle Ghetto, sondern uns in die digitale Gesellschaft einbringen.

Unsere Stimmen können wir in den Dialog nur einbringen, wenn wir uns untereinander zu vernetzen und den Dialog mit der Netz-Commnity suchen. Mein Besuch auf der re:publica in Berlin begann mit einer Begegnungen mit einem Kreis von besonders aktiven Webworker, Bloggerinnen und Blogger und Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer aus Kirche und Diakonie. Ich bin überrascht, an wie vielen Stellen sich engagierte Männer und Frauen in Kirche, Diakonie und kirchlichen Einrichtungen darum bemühen, zu verstehen, wie die Netz-Community tickt, sich aber auch mit dem, was Christinnen und Christen glauben und wofür sie einstehen, einbringen.

Was bringen wir ein? Von unserer polnischen Nachbarkirche habe ich die Formulierung übernommen „Frei in Christus verändern wir die Welt.“ Es war spürbar: Wir sind bereit, uns auf den Dialog einzulassen, und es gibt in unseren Reihen Christinnen und Christen, die es verstehen, im Netz kommunizieren und bereit sein, dabei auch neue Wege zu gehen.

Wir – für einen wie mich, der erst seit gut einem Jahr als Blogger aktiv ist, gilt das besonders – müssen lernen und verstehen, wie Kommunikation im Netz funktioniert, welche Chancen sie bietet und welche Wirkungen und Nebenwirkungen dies hat.

Mein heutiger Besuch auf der re:publica ist für mich insofern eine Fortbildung der besonderen Art.
PS: Hier finden Sie meinen Impulsbeitrag zum „Get Together für Web Worker aus Kirche und Diakonie“ im Rahmen der re:publica am 6. Mai 2014 als Download

Impression vom Get Together auf Facebook
Impression vom Get Together auf Facebook

Von: Manfred Rekowski

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