Karfreitag: „Auch in dunkelsten Augenblicken mit Gott rechnen“

17. April 2014 von Christoph Pistorius

Wer will schon aufs Kreuz gelegt werden? Hilflosigkeit und Ohnmacht, Erleiden von Angst, Schmerzen und Ausweglosigkeit gehören zu den Erfahrungen, nach denen wir uns nicht reißen, um die wir gerne einen Bogen machen würden. Solche Erfahrung geben den Hintergrund ab, vor dem wir Karfreitag feiern.  Der Name dieses Feiertages leitet sich aus dem alten Wort „Kara“ ab, das Klage, Kummer oder Trauer bedeutet. Der sich da am Karfreitag aufs Kreuz legen lässt, ist Gott selbst in seinem Sohn. Nicht aus Einfalt oder Sehnsucht nach Applaus, sondern weil Gott abgrundtief liebt, teilt er auch die dunkelsten Erfahrungen unseres Menschseins mit uns. So nahe ist uns Gott.

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